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Hey Ho! Let’s Go! 50 Jahre Punk in Hannover – und in Hildesheim

Fr 11.09.2026| Einlass 19:00 Uhr | Beginn 19:30 Uhr | VVK: 10 | AK: 15
Lesung, Talk und drei Akkorde

feat. Annette Benjamin • Klaus Abelmann • Hollow Skai • David Spoo
Special Guests: Chekov • Thomas May
Moderation: Olaf Neumann

2026 wird der Punk 50 Jahre alt. Für die Journalisten und (Fanzine-)Autoren Klaus Abelmann,
Detlef Max, Hollow Skai und den Grafiker Sebastian Moock war das Jubilee Anlass, einen
Reader zum Thema herauszugeben: „Hey Ho! Let’s Go! 50 Jahre Punk in Hannover” (Verlag
Leuenhagen & Paris).
Am Freitag, 11. September 2026, lesen und talken Hollow Skai, Klaus Abelmann und
Annette Benjamin (Die Benjamins, Hans-A-Plast), die auch für musikalische Einlagen sorgen
wird, ebenso wie David Spoo (u.a. Kondensators, Abstürzende Brieftauben, Klischee, Gay
City Rollers). Dazu gibt es eine Talkrunde zum Thema „Punkrock in Hildesheim“ mit den
Zeitzeugen Chekov und Thomas May. Die Moderation übernimmt der renommierte
Musikjournalist und Ex-Hildesheimer Olaf Neumann.
Anschließend: Meet & Greet mit allen Akteuren, Live-Buch-Kolorierung durch Sebastian
Moock, Bücher signieren und Bier trinken mit der Band zum Buch.

„Hey Ho! Let’s Go! 50 Jahre Punk in Hannover“ überschneidet sich nicht mit dem von den
Medien hochgelobten und mit dem Paris Design Award ausgezeichneten und ebenfalls von
Abelmann, Max und Skai 2023 veröffentlichten Text-Bildband „Wie der Punk nach Hannover
kam“, der weiterhin erhältlich ist. Das aktuelle Buch ist nicht ausschließlich von lokalem
Interesse, obwohl sämtliche Beiträge über die vergangenen fünf Jahrzehnte einen direkten
Bezug zu Hannover haben, einem der wichtigsten Zentren der deutschen Punk-Bewegung
(neben Düsseldorf, Berlin und Hamburg).


Die vier Herausgeber und Autoren schlagen darin den Bogen von 1976, als alles anfing, bis
2026. Sie zeigen auf, dass Punk in all den Jahren nichts von seiner Vitalität und Power und vor
allem Relevanz verloren hat, wie der Do-it-yourself-Gedanke sich verbreitet hat und warum
es noch immer auf die Haltung ankommt. Und nicht zuletzt wird dokumentiert, dass Frauen
schon in der Frühzeit des Punk nicht nur ein schmückendes Beiwerk von Bands waren,
sondern die Instrumente selbstbestimmt in die Hand nahmen und Mackern und Muckern
Paroli boten. Punk ist also weit mehr als eine nostalgische Erinnerung: Er ist noch immer der
einfachste und schnellste Weg, zur Sache zu kommen.


Aus dem Inhalt: Wie aus Zachius Lipschitz die 39 Clocks wurden. Legendäre Clubs und das
Wohnzimmer des Punk. Die lange Tradition des Antiamerikanismus. Punk im Kindergarten
und im Museum. Das Kokettieren mit Nazi-Insignien als größte denkbare Provokation.
Pogoisten auf dem Weg in die Parlamente. Die verlorenen Greise der Punk-Revolution.
Intervention in der Lindenstraße. Die Toten Hosen zu Gast bei Ministerpräsident Ernst
Albrecht. Welcome to Hardcorehausen. Was der FC St. Pauli mit Rotzkotz zu tun hat. Big in
Japan. Blondie in den Weltspielen. Sprungbrett UJZ Kornstraße. Annette Benjamin und die
She-Punks. Warum die Chaostage kein Alleinstellungsmerkmal von Hannover mehr sind. Der
Evangelist des Punk, DJ Dosenpfand und die Rückkehr des Bumm. Nachrufe auf John Peel,
Alfred Hilsberg und andere Punk-Koryphäen. Punk-Filme, die man gesehen haben muss.
Bücher über Punk, die man gelesen haben muss. Podcasts, Playlists und der verdammte Rest.

Klaus Abelmann/Detlef Max/Sebastian Moock/Hollow Skai – Hey Ho! Let’s Go! 50 Jahre
Punk in Hannover (Leuenhagen & Paris, 2025, 196 Seiten, EUR 17,90)

Klaus Abelmann – verfiel im März 1977 dem Punk als unmusikalischer Aktivist, Herausgeber
und Autor des Fanzines Gegendarstellung. Von 1989 bis 1992 Chefredakteur des
Stadtmagazins Schädelspalter, anschließend bis 2024 Pressesprecher für die Region
Hannover – Team Kommunikation.

Detlef Max — Herausgeber des Schlappschiss-Fanzines, Gründer des Hildesheimer
Stadtmagazins PUBLIC, stellvertretender Chefredakteur des Stadtmagazins Schädelspalter,
Redaktionsleiter von PRINZ Hannover und von 2004 bis 2024 Verlagsleiter und
Geschäftsführer der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung.

Sebastian Moock — International preisgekrönter Art Director, Dozent, ehemaliger
Walzstipendiat und Typograf mit Kunden aus dem Kunst- und Kulturbereich. Seit 2022 ist er
Mitglied im DEUTSCHEN DESIGN CLUB e.V. und Verein für die Schwarze Kunst. Er arbeitet
zwischen Analog und Digital und verbindet dies zu Hybriden. Neben zahlreichen
Publikationen gründete er 2020 den moockbooks-Verlag, um Künstler*innen eine Stimme zu
geben. Er gestaltete auch das Buch Wie der Punk nach Hannover kam.

Hollow Skai – Herausgeber des Fanzines No Fun und Mitbegründer des Indie-Labels No Fun
Records, von 1986-1989 Chefredakteur des Stadtmagazins Schädelspalter, anschließend
Kulturredakteur beim stern. Autor zahlreicher Bücher über Punk, die Neue Deutsche Welle,
Rio Reiser, Nirvana, Die Toten Hosen, Die Ärzte und Lust & Sound in Berlin

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