Konzert
Kneipe

ERNTE

Fr 05.06.2026| Einlass 19:30 Uhr | Beginn 20:00 Uhr | AK: 11€ | 8€ erm.
JazzFabrik präsentiert

ERNTE spielt Arbeitslieder und Lieder aus antifaschistischen, antirassistischen und antiimperialistischen Widerstandsbewegungen aus aller Welt. Die Gruppe vereint fünf Musiker*innen aus Deutschland, der Schweiz und Griechenland - drei Länder, die sich seit der Krise von 2008 an eher entgegengesetzten Enden des finanzpolitischen Spektrums in Europa befinden. Hier verhandeln sie die Zeichen der Zeit auf musikalischer und poetischer Ebene.

Darum: Die Ernte wird eingefahren! Es ist höchste Zeit, wieder ins Horn zu stoßen. Vier Jazzmusiker widmen sich einem Repertoire des 20. Jahrhunderts, das in vielen Fällen die Ernte ihrer (Krisen)Zeit war: Widerstandslieder, Arbeiterlieder, Partisanenlieder und Kampflieder gegen den Faschismus. Die Aussaat unserer Zeit und die herrschende globale Politik wird uns womöglich eine Ernte bescheren, die kaum mehr verdaulich sein wird - nicht zuletzt in der Agrar- und Nahrungsmittelpolitik. Deshalb spielt ERNTE getreu dem Motto „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“ Musik mit und im Protest. (Fast) Ohne Liedtexte, dafür mit großer Spielfreude und allem was der Jazz dafür zu bieten hat: Improvisation, Unberechenbarkeit, Energie, Transzendenz und eine Spur Melancholie.

BENJAMIN WEIDEKAMP - Altsaxophon, Klarinette
ULI KEMPENDORFF -Tenorsaxophon, Klarinette
JOHANNA SUMMER - Piano
KASPAR VON GRÜNIGEN - Kontrabass
DAVID MEIER - Schlagzeug




"Mit Relevanz und Intensität reaktivieren ERNTE antifaschistisches Liedgut, das eben leider doch noch nicht zum patinierten Restbestand kulturel- ler Stapelware gehört, sondern zukunftshaltig von einer Welt beschienen ist, deren Versprechen es nach wie vor mit Vehemenz einzufordern gilt." Marxistische Blätter; Ausgabe 3_2025

„Es geht darum, die Fanfaren vor heutigen Gegebenheiten mit Dringlichkeit aufzuladen. Vier Musiker präsentieren genau das, was dem Jazz seine zusätzliche Dimension gibt: heftige Emotionalität, ansteckende Spielfreude und überzeugende Haltungen, was sich zu einem inneren Glühen addiert. Das lädt diese Musik auf mit Power und Relevanz und führt zu unverhofften Glücksmomenten, weil Sentiment, Aufrichtigkeit und Furor sich hier verbinden zu einer zu Herzen gehenden Direktheit, die mit dem Publikum interagiert. Genau das ist es, was den Jazz in seinen besten Momenten zu etwas Größerem macht.“
(Ulrich Steinmetzger - Leipziger Volkszeitung)

“Ein bewegender Abend mit großartigen Musikern.“
(Christoph von Fircks - Schweriner Volkszeitung)

“Eindeutig und unverfremdet waren die Statements der Musiker, mit diesem Programm ihren Teil zum Kampf gegen „Raubtierkapitalismus und Ökozid“ beitragen zu wollen.“
 (Thomas Melzer - Festivalblog Jazz in E.)
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