Konzert
Loretta

KALAMATA + SOLACE

Mi 20.05.2026| Einlass 20:30 Uhr | Beginn 21:00 Uhr | AK: Frei, Hut geht rum
Club VEB präsentiert Psychedellic/ Stoner Rock + Stoner Rock Legends

Kalamata

Kalamata ist ein Instrumental-Trio aus Hildesheim, das sich seit 2014 der Schnittmenge aus Stoner-, Psychedelic- und Progressiverock verschrieben hat. Mit ihren energiegeladenen Live-Auftritten hat sich die Band einen festen Platz in der Stoner-Psychedelic-Szene erarbeitet. Touren und Festivalauftritte in ganz Europa ließen sie zu einem energetischen Rockmonster reifen. Ihre Musik ist eine Reise durch kontrastreiche
Klanglandschaften, geprägt von krachenden Riffs, schiebenden Beats und monumentalen Bassläufen. Ihre Shows sind emotional bewegend, mal verträumt, mal euphorisch und immer mit einer ordentlichen Dosis „Wall of Sound“ versehen.
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Solace

1994 wurden die East-Coast-Rocker Godspeed aus ihrem Keller in South Jersey geholt und in die Electric Lady Studios gebracht, um ihr Atlantic-Records-Debütalbum „Ride“ aufzunehmen. Mit den späteren SOLACE-Mitgliedern Tommy Southard, Rob Hultz und Tim Schoenleber umfasste Godspeeds Major-Label-Karriere eine Coverversion von „Sabbath Bloody Sabbath“ für das Tribute-Album „Nativity In Black: A Tribute To Black Sabbath“, auf dem kein Geringerer als Bruce Dickinson von Iron Maiden den Leadgesang übernahm. Das Video zu ihrer Single „Houston Street“ wurde auf MTV ausgestrahlt, und es folgten Tourneen durch die USA und Europa mit Black Sabbath, Dio, Sugartooth und den britischen Doom-Rockern Cathedral. Godspeed lösten sich nach nur einem Album auf, aber nach Engagements als Leadgitarrist bei Prunella Scales (mit Skid-Row-Bassistin Rachel Bolan), Sugartooth und Slap Rocket belebte Tommy die Band 1996 mit Rob neu und nannte die neu formierte Formation SOLACE.

2003 festigte SOLACE ihre Besetzung mit dem Gitarristen Justin Skyler Daniels. 2006 spielte die Band auf dem ausverkauften Roadburn Festival in Tilburg, Niederlande. Der Erfolg war so groß, dass sie im Mai 2007 mit den Doom-Rockern Orange Goblin nach Europa zurückkehrten, um die Brutalität zu entfesseln, nach der sich die europäischen Fans gesehnt hatten. Während ihres Auftritts im Londoner Club The Underworld beschrieb das Terrorizer Magazine die schiere Aggressivität ihres Sounds und ihrer Bühnenpräsenz als „irgendwo zwischen Alabama Thunderpussy auf Meth und Municipal Waste auf 16 U/min – eine äußerst akzeptable und wirkungsvolle Kombination“. SOLACE veröffentlichten 2007 die EP „The Black Black“, 2010 das Album „A.D.“, das zum iTunes Metal Album des Jahres gekürt wurde, und tourten mehrmals durch Europa, erneut mit Orange Goblin und den italienischen Rockern Doomraiser.

Es folgten größere Besetzungswechsel: Justin Goins von The Brimstones, der ehemalige Godspeed-Schlagzeuger Tim Schoenleber und Bassist Michael Sica von Oblivion stießen zur Band hinzu, bevor sie Tribute-Alben für Black Sabbath, AC/DC und Pink Floyd aufnahmen. Im Dezember 2019 veröffentlichte die Band ihr viertes Album „The Brink“, das von der Kritik hochgelobt wurde. Europa war mit geplanten Festivalauftritten und der Band bereit, ihre neue Musik einem breiten Publikum zu präsentieren, als eine globale Pandemie die Welt zum Stillstand brachte. JJ Koczan von The Obelisk nannte SOLACE „eine Kraft, wie ich sie in der Musik noch nie erlebt habe“. CMJ bezeichnete sie als „böse und verheerend heavy“, während Metal Maniacs sie als „eine solide, pure Heavy-Rock-Band ohne modische Allüren“ beschrieb. Laut Kerrang! war ihr Debütalbum „Further“ „unwiderstehlich eingängig und durch und durch furchteinflößend“. 13 – das zweite Album der Band – wurde von Charles Spano (AMG) als „ebenso magenzerreißend und energiegeladen wie die frühen Sabbath“ bezeichnet und widerlegte damit die Erwartung eines „zweiten Album-Einbruchs“. Tatsächlich gab es überhaupt keinen Einbruch. SOLACEs 2007 erschienenes Album „The Black Black“ wurde von Slam-Zine als „einfach in jeder Hinsicht perfekt“ beschrieben, während John Pegoraro von StonerRock.com sagte: „Wenn ich ‚The Black Black‘ mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es ein langer, mädchenhafter Freudenschrei.“ Das Decibel Magazine nannte „The Brink“ später ein „brillantes Werk“, während Chris Garrett (AMG) es als „ein mitreißendes Meisterwerk“ bezeichnete. Neben ihren bewusstseinserweiternden Alben ist SOLACE auch live eine intensive Band, komplett mit wildem Haarstyling und Gitarrenduellen. Wer sie schon einmal live erlebt hat, kann bestätigen, dass sie auf der Bühne alles geben. Nicht umsonst genießt die Band einen ebenso legendären Ruf für ihre mitreißenden Auftritte wie für ihren exzessiven Lebensstil: Man kommt als Ungläubiger und geht als Bekehrter. So einfach ist das. Seit ihrer Gründung hat SOLACE bewiesen, dass sie den Zahn der Zeit überdauert haben und sich den Respekt und das Lob redlich verdient haben, die ihnen für ihre leidenschaftliche Motivation, ihre Energie und ihr rohes Talent zuteilwurden. Ihr unbändiger Siegeszug scheint kein Ende zu nehmen. 
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